Abstimmung in Raunheim

Abwahl von Bürgermeister David Rendel.

Am 27. September 2026 mit JA stimmen.

Du kannst den Weg für einen politischen Neuanfang in Raunheim frei machen – per Briefwahl oder am Abstimmungstag im Wahllokal. Hier findest du die wichtigsten Gründe, Hintergründe und Links.

Raunheim verdient Vertrauen.Ja zur Abwahl.
Neuanfang statt Dauerstreit.Ja zur Abwahl.
Unsere Stadt zuerst.Ja zur Abwahl.
Verantwortung wählen.Ja zur Abwahl.

Warum JA?

Warum das Vertrauen verloren gegangen ist

Eine Abwahl ist ein großer Schritt. Deshalb erklären wir offen, warum CDU, WsR, Bündnis 90/Die Grünen und UMMA diesen Schritt für notwendig halten.

Am 27. September entscheidet Raunheim.

Es geht um öffentliche Gelder, Vertrauen, Verantwortung und den Respekt vor demokratischen Beschlüssen. Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden, ob David Rendel Bürgermeister bleibt – oder ob Raunheim einen politischen Neuanfang bekommt.

1

Worum es im Kern geht

Öffentliche Gelder, Vertrauen und demokratische Verantwortung.

Es geht um dein Raunheim: um öffentliche Gelder, um Vertrauen, um Respekt vor demokratischen Beschlüssen und um eine Verwaltungsspitze, die mit dem Stadtparlament zusammenarbeitet.

Raunheim braucht wieder eine Rathausspitze, die Beschlüsse respektiert, Verantwortung übernimmt und unsere Stadt nach vorne bringt.

2

Der politische Hintergrund

Es geht nicht um einen einzelnen Streitpunkt, sondern um verlorenes Vertrauen.

Der Antrag zur Einleitung des Abwahlverfahrens beschreibt keinen einzelnen Streitpunkt, sondern ein dauerhaft gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen Bürgermeister und Stadtverordnetenversammlung.

Im Kern geht es darum, dass rechtmäßig zustande gekommene Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung wiederholt beanstandet, rechtlich angezweifelt oder in ihrer Umsetzung verzögert wurden.

Besonders deutlich wird dieser Konflikt bei der Aufarbeitung der Provisionszahlungen, bei der Tätigkeit des Akteneinsichtsausschusses und bei den gerichtlichen Auseinandersetzungen um parlamentarische Kontrollrechte.

Stadtverordnetenversammlung und Ausschüsse müssen kontrollieren, prüfen und aufklären können – ohne dass politische Kontrolle ständig zum Rechtsstreit wird.

3

Zwei wichtige Gerichtsentscheidungen

Gerichte bestätigten zentrale Rechte des Stadtparlaments.

Provisionszahlungen

Das Stadtparlament wollte die Provisionszahlungen nicht genehmigen und die Rückforderung verlangen – der Bürgermeister stellte sich dagegen.

Im Eilverfahren wurde seine Position nicht bestätigt. Auch im Hauptsacheverfahren hat das Verwaltungsgericht Darmstadt die Beanstandung des Bürgermeisters aufgehoben.

Statt diese Entscheidungen politisch zu akzeptieren und den Auftrag konsequent umzusetzen, wurde weiter verzögert und weiter juristisch gekämpft.

Rechtsbeistand für den Akteneinsichtsausschuss

Der Akteneinsichtsausschuss sollte sich rechtlich beraten lassen dürfen – der Bürgermeister stellte sich auch dagegen.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat die Beschwerde des Bürgermeisters zurückgewiesen. Damit wurde bestätigt, dass parlamentarische Kontrolle rechtlich beraten werden darf.

Das ist wichtig, weil das Stadtparlament in schwierigen Rechtsfragen nicht einseitig von der Verwaltung abhängig sein darf.

Die zugrunde liegenden Vorgänge und öffentlichen Unterlagen sind über das Ratsinformationssystem der Stadt Raunheim abrufbar.

Die wichtigsten Gründe

Warum das Vertrauen verloren gegangen ist

Die folgenden 11 Punkte zeigen, warum CDU, WsR, Bündnis 90/Die Grünen und UMMA das Vertrauen in die Amtsführung von Bürgermeister David Rendel verloren haben – und warum Raunheim am 27.09.2026 mit JA zur Abwahl stimmen sollte.

1

Provisionszahlungen und Rückforderung

Rund 2 Millionen Euro an Provisionen sollen zurückgeholt werden – doch der Bürgermeister stellt sich quer.

Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, dass gezahlte Provisionen im Rahmen des Möglichen zurückgefordert werden sollen. Der Bürgermeister stellte sich gegen diesen Beschluss – und verlor sowohl im Eilverfahren als auch im Hauptverfahren.

Statt diese gerichtlichen Entscheidungen als klaren Auftrag zu verstehen, wurde weiter gestritten und verzögert. Genau deshalb fordert der Antrag vom 01.12.2025 eine schriftliche Rückforderung binnen 14 Kalendertagen, eine Forderungsaufstellung, eine Zahlungsfrist und regelmäßige Berichte an das Stadtparlament.

Zusätzlich soll sichergestellt werden, dass keine Vergleiche, Stundungen oder Ratenzahlungen ohne parlamentarische Kontrolle abgeschlossen werden. Bei rund 2 Millionen Euro öffentlichen Geldern darf es kein Wegducken geben.

2

Schutz des städtischen Vermögens

Wenn Raunheim möglicherweise rund 2 Millionen Euro zurückfordern kann, darf nicht weiter gezögert werden.

Die Stadtverordnetenversammlung hat den klaren politischen Auftrag gegeben, die Provisionszahlungen zurückzufordern. Statt diesen Auftrag konsequent umzusetzen und den Anspruch notfalls gerichtlich durchzusetzen, wurden immer wieder Gutachten, Prüfungen und weitere Bewertungen vorgeschoben und auf Zeit gespielt.

Besonders schwer wiegt: Auch nach klaren gerichtlichen Entscheidungen wurde nicht entschlossen gehandelt. Statt den Rechtsweg zur Rückforderung konsequent zu gehen, wurde weiter geprüft, diskutiert und verzögert.

Öffentliche Gelder gehören den Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb braucht Raunheim jetzt kein weiteres Hinauszögern, sondern entschlossenes Handeln, klare Verantwortung und die gerichtliche Durchsetzung möglicher Ansprüche, bevor diese verjähren könnten.

3

Rechtsstreit mit dem Stadtparlament

Das Stadtparlament will handeln – der Bürgermeister wählt Widerspruch und Gericht.

Beim Thema Provisionen hat der Bürgermeister alle gerichtlichen Auseinandersetzungen verloren: zuerst im Eilverfahren, später auch im Hauptsacheverfahren vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt.

Trotzdem wurden die Entscheidungen politisch nicht als klarer Auftrag akzeptiert. Statt Rückforderung, Aufklärung und Umsetzung erlebte Raunheim weitere Verzögerung, weitere Rechtsstreitigkeiten und hohe Beratungskosten.

4

Offene Fragen beim Thema Österreichreisen

Bei den umstrittenen Österreichreisen braucht Raunheim Klarheit – doch bis heute bleiben Fragen offen.

Wenn Dienstreisen und Personalentscheidungen politisch relevant werden und Zweifel an der Nachvollziehbarkeit entstehen, braucht es transparente Aufklärung. Hier wurde nicht deutlich gemacht, wer wann welche Entscheidung getroffen hat und auf welcher Grundlage.

Gerade in Personalfragen gilt: Diskretion ist wichtig, aber politische Verantwortung darf nicht im Unklaren bleiben.

5

Datenschutz und Umgang mit sensiblen Informationen

Ein Datenschutzverstoß braucht klare Aufarbeitung – nicht Wegschieben und Schweigen.

Sensible Daten dürfen nicht zum politischen Spielball werden. Wenn personenbezogene Informationen in einem politischen Zusammenhang auftauchen, muss lückenlos geklärt werden, wie es dazu kommen konnte und welche Konsequenzen daraus gezogen werden.

Auch dieser Vorgang hat das Vertrauen in die Amtsführung weiter beschädigt.

6

Anzeigen gegen Ausschussmitglieder und Bürger

Kritik und Kontrolle gehören zur Demokratie – Anzeigen gegen Aufklärer zerstören Vertrauen.

Der Akteneinsichtsausschuss hatte die Aufgabe, schwierige Vorgänge aufzuklären. Wenn Ausschussmitglieder oder Bürger wegen ihres Engagements in den Fokus von Anzeigen geraten, entsteht der Eindruck, dass Kontrolle nicht gewünscht ist.

Das belastet das Vertrauen zwischen Rathaus, Parlament und Bürgerschaft erheblich.

7

Struktureller Konflikt mit dem Stadtparlament

Wenn demokratische Beschlüsse immer wieder angezweifelt oder verzögert werden, geht Vertrauen verloren.

Der Antrag zur Abwahl beschreibt, dass sich über einen längeren Zeitraum ein Muster verfestigt habe: Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung wurden beanstandet, rechtlich in Zweifel gezogen oder in ihrer Umsetzung verzögert.

Es geht damit nicht mehr um normale Meinungsverschiedenheiten, sondern um die Frage, ob Rathaus und Stadtparlament noch verlässlich zusammenarbeiten können.

8

Die Bürgerinnen und Bürger sollen entscheiden

Die Abwahl ist kein Hinterzimmer-Beschluss – sie legt die Entscheidung in die Hände der Bürgerschaft.

Der Bürgermeister wurde direkt gewählt. Deshalb soll auch die Entscheidung über seine vorzeitige Abwahl demokratisch durch die Bürgerinnen und Bürger getroffen werden.

Die Stadtverordnetenversammlung eröffnet lediglich das gesetzlich vorgesehene Verfahren. Die endgültige Entscheidung liegt bei Raunheim.

9

Dauerstreit statt Zusammenarbeit

Raunheim braucht Führung, die verbindet – nicht einen Dauerstreit, der die Stadt lähmt.

Die Stadt steht vor großen Aufgaben: Finanzen, Vereine, Kinderbetreuung, Infrastruktur, Sicherheit, Sauberkeit und Zusammenhalt. Dafür braucht es eine Verwaltungsspitze, die Mehrheiten respektiert, Beschlüsse umsetzt und Vertrauen schafft.

Das notwendige Vertrauen in die Amtsführung und in eine weitere Zusammenarbeit ist nicht mehr vorhanden. Deshalb braucht Raunheim einen politischen Neuanfang.

10

Gerichtliche Klärungen statt politischer Einsicht

Gerichte bestätigen zentrale Rechte des Stadtparlaments – doch der Konflikt wird politisch nicht befriedet.

Ob beim Rechtsbeistand für den Akteneinsichtsausschuss oder bei der Beanstandung des Beschlusses zu den Provisionszahlungen: Die Urteile zeigen ganz klar, dass das Stadtparlament seine Kontroll- und Entscheidungsrechte wahrnehmen durfte.

Wenn demokratisch gefasste Beschlüsse erst vor Gericht verteidigt werden müssen, leidet das Vertrauen in eine verlässliche Zusammenarbeit.

11

Vorwurf der versuchten Nötigung

Kurz vor der Abstimmung über seine Abwahl steht der Vorwurf im Raum, der Bürgermeister habe Druck auf einen CDU-Stadtverordneten ausgeübt.

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau ermittelt der polizeiliche Staatsschutz wegen des Verdachts der versuchten Nötigung. David Rendel weist den Vorwurf zurück; selbstverständlich gilt die Unschuldsvermutung.

Für uns zeigt dieser Vorgang dennoch, wie tief das Vertrauen beschädigt ist und wie dringend Raunheim wieder Ruhe, Klarheit und einen politischen Neuanfang braucht.

Quellen und Berichte

Medienberichte, Videos und öffentliche Vorgänge

Alle Quellen sind einzeln aufgeführt, damit du gezielt nachlesen kannst.

Jede Stimme zählt

Per Briefwahl oder im Wahllokal: mit JA für Raunheim stimmen

Du kannst es ermöglichen: per Briefwahl oder im Wahllokal mit JA für Raunheim stimmen. Damit machst du den Weg frei für einen politischen Neuanfang.

Nutze dein Wahlrecht. Es kommt auf deine Stimme an.

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Videos

Raunheimerinnen und Raunheimer sagen, warum sie JA stimmen

Video

Ein Satz, warum JA

Kurze Bürgerclips mit klarer Botschaft.

Video

Fraktionen erklären die Abwahl

Statements der unterstützenden Fraktionen.

Video

So funktioniert Briefwahl

Ein kurzer Erklärclip zur Stimmabgabe.

Chronologie

Wie es zum Abwahlverfahren kam

  1. 2023 Provisionszahlungen werden öffentlich und politisch aufgearbeitet.Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie gezahlte Provisionen zurückgefordert werden können.
  2. Das Stadtparlament fordert Aufklärung und Rückforderung.Die Stadt soll die Rückforderung schriftlich geltend machen, Fristen setzen, mögliche Ansprüche sichern und bei Erfolgsaussicht gerichtlich durchsetzen.
  3. 13.07.2023: Stadtparlament beschließt Rückforderung und Rechtsbeistand.Die Stadtverordnetenversammlung befasst sich mit den Provisionszahlungen und der Arbeit des Akteneinsichtsausschusses.
  4. 26.07.2023 und 08.08.2023: Bürgermeister widerspricht den Beschlüssen.Aus dem politischen Auftrag des Stadtparlaments entstehen verwaltungsgerichtliche Auseinandersetzungen.
  5. 21.12.2023 und 11.06.2024: Gerichte bestätigen zentrale Punkte zur Provisionsfrage.Die Rechte der Stadtverordnetenversammlung werden gestärkt.
  6. 06.03.2025: VG Darmstadt hebt Beanstandung des Bürgermeisters auf.Das Urteil betrifft den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zu den Provisionszahlungen.
  7. 18.03.2025: VGH bestätigt Rechtsbeistand für den Akteneinsichtsausschuss.Die Beschwerde des Bürgermeisters bleibt ohne Erfolg; parlamentarische Kontrolle darf rechtlich beraten werden.
  8. 28.10.2024 und 01.12.2025: Weitere Anträge fordern Umsetzung und Sachstandsberichte.Die Fraktionen verlangen konkrete Schritte, Fristen und regelmäßige Berichte zur Rückforderung.
  9. Weitere Vorgänge belasten das Vertrauen.Offene Fragen zu Österreichreisen, Datenschutzverstöße und Anzeigen gegen Kritiker verschärfen den Konflikt.
  10. Mehrere Fraktionen sehen keine tragfähige Grundlage mehr.Aus dem politischen Konflikt wird eine Vertrauensfrage.
  11. 21.05.2026: Antrag auf Einleitung des Abwahlverfahrens.Die unterzeichnenden Fraktionen begründen den Schritt mit einem nachhaltig gestörten Vertrauensverhältnis und fortdauernden Konflikten zwischen Bürgermeister und Stadtverordnetenversammlung.
  12. 27.09.2026: Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden.Die Fragestellung lautet, ob David Rendel als Bürgermeister der Stadt Raunheim abgewählt werden soll.

FAQ

Häufige Fragen

Worum geht es eigentlich?

Du entscheidest mit deiner Stimme, ob Bürgermeister David Rendel im Amt bleibt oder ob Raunheim einen politischen Neuanfang bekommt.

Warum soll Bürgermeister David Rendel abgewählt werden?

Das Vertrauen in die Amtsführung ist verloren gegangen. Gründe dafür sind unter anderem die umstrittenen Provisionszahlungen, die nicht konsequent verfolgte Rückforderung von rund 2 Millionen Euro, wiederholte Rechtsstreitigkeiten mit dem Stadtparlament, offene Fragen zu einer Höhergruppierung, Datenschutzverstöße, Anzeigen gegen Kritiker und das dauerhaft gestörte Verhältnis zwischen Bürgermeister und Stadtparlament.

Ist eine Abwahl demokratisch?

Ja. Die Abwahl ist ein demokratisches Verfahren. Die Stadtverordnetenversammlung eröffnet nur das Verfahren. Die Entscheidung, ob Bürgermeister David Rendel im Amt bleibt oder abgewählt wird, treffen die Bürgerinnen und Bürger.

Warum entscheidet nicht einfach das Stadtparlament?

Weil der Bürgermeister direkt gewählt wurde. Deshalb sieht das Gesetz vor, dass am Ende auch die Bürgerinnen und Bürger über die vorzeitige Abwahl entscheiden.

Geht es gegen eine Partei?

Nein. Es geht nicht um eine Partei, sondern um die Frage, ob David Rendel noch das Vertrauen besitzt, Raunheim als Bürgermeister zu führen.

Warum ist Wahlbeteiligung so wichtig?

Weil eine Abwahl nur gelingen kann, wenn genügend Wahlberechtigte mit JA stimmen. Wer Veränderung will, muss abstimmen.

Material und Links

Weitere Informationen

Hier können später eigene Kampagnenmaterialien ergänzt werden. Öffentliche Hintergründe verweisen wir über externe Quellen und das Ratsinformationssystem.

Mitmachen

Unterstützen, verteilen, weitersagen

Wer die Kampagne unterstützen möchte, kann Flyer verteilen, bei Infoständen helfen, Inhalte teilen oder eigene Fragen stellen.

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